DIE HAUTPAKTEURE
DAS OK-PRÄSIDIUM orientiert
Unsere erste Theateraufführung im Sommer 2022 ist geglückt. Wir sind alle sehr zufrieden und auch dankbar für die grosse Unterstützung, welche wir erfahren durften. Dabei ist uns bewusst, dass das ganze OK-Team, die Schauspieler und die Helfer mit viel Herzblut und Engagement letztlich diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Und somit kommt die Frage, wie weiter und warum spielen wir im Sommer 2024 beim historischen Bahnhof der BLS in Frutigen.

Faustus Furrer | Martin Allenbach
Warum spielen wir beim historischen Bahnhof?
Nachdem nun eine Baubewilligung durch den Kanton Bern für die Renovation der Tellenburg vorliegt, werden voraussichtlich ab 2023 die Aussenmauern und der Turm saniert. Diese Arbeiten beanspruchen mindestens 2 Jahre, was zur Folge hat, dass auch der Spielplatz mit Baucontainern und Material belegt wird. Eine Aufführung im Sommer 2024 auf dem Burgareal wäre somit nicht möglich. Deshalb schlug ich der Interessengruppe Freilichtspiele Tellenburg vor, dass wir erst wieder im Sommer 2025 eine Aufführung auf dem Burgareal planen sollten. Zu meiner Überraschung wurde ich aber mit einem spontanen Antrag aus der Mitte der Schauspieler und des OK, doch ab sofort in einem Zweijahres- rhytmus zu spielen, völlig überstimmt. Weil sich aber praktisch alle bereit erklärten, weiterhin tatkräftig im Team mitzuarbeiten, war es für mich einfach, diesen Plan auch zu unterstützen.
Warum gerade ein Stück über den Tunnelbau?
Dafür gibt es einige gute Gründe. Zum einen ist es dem Verein Freilichtspiele Tellenburg wichtig, dass wir mit unseren Geschichten auch einen Bezug zu unserem Tal und der Bevölkerung herstellen können.
Wir möchten unsere Geschichten historisch hinterlegen, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren.
Die Grundgedanken des Theaters beruhen auf gesicherten Aufzeichnungen und vermitteln so ein wahres Stück Leben aus den Jahren 1850 bis 1915 in unserem Tal.
Zum andern beginnen demnächst wieder die Ausbrucharbeiten im Neat Tunnel und es scheint uns deswegen der optimale Moment zu sein, sich mit einer Geschichte aus der Vergangenheit, an den Tunnelbau am Lötschberg zu erinnern.
Und dritten ist der Spielort, nach der aufwendigen und eindrücklichen Renovation durch die BLS, fast nicht mehr zu überbieten. Die durch Ueli Schmid geschriebene und durch Mitja Staub inszenierte Geschichte enthält alles was Freud und Leid beinhaltet. Vom Abschied aus Sardinien oder Sizilien, hin zu den Entbehrungen im harten Tunnelbaueralltag und dem geglückten Durchbruch im Fels. Und natürlich wird auch eine Liebesgeschichte dargestellt, welche sich so effektiv abgespielt hat.
Da ich mich schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken befasste, vielleicht einmal den so unglaublich schönen historischen Bahnhof in Frutigen zur Kulisse für ein Theaterstück zu machen, war mir sofort klar, dass der nächste Spielort gefunden war.
Und schon begannen die ersten Abklärungen mit der BLS und «Husi» Hauswirt, dem Leiter des Besucherzentrums Lötschberg in Frutigen. Bis hinauf zum Direktor der BLS waren alle von diesem Gedanken begeistert.
Die Regie
Mitja Staub begann mit dem Theaterspielen 1995 als Lehrer einer Mehrjahrgangsklasse in Heimenschwand. Hier konnte er die Freude am Spielen und auf der Bühne stehen den Schülerinnen und Schülern weitergeben. Von 1998 bis 1999 machte Mitja Staub während zwei Jahren eine Theaterpädagogische Zusatzausbildung und stieg dann mit dem Schreiben der Musik zum Theater „Das Gauklermärchen“ von Michael Ende in die Theaterwelt mit Erwachsenen ein. So kam es 2001 zur Gründung des Theatervereins Kulturlandbühne Rechtes Zulggebiet und gleichzeitig zur Musicalpremiere des Gauklermärchens in der Reithalle in Heimenschwand. Es folgte eine kleinere Produktion mit dem Theater „Ein Inspektor kommt“ in der er selbst auf der Bühne stand. 2007 führte er bei der Kulturlandbühne erstmals Regie beim Stück „Die Glätterin“, welches auf der Schwarzenegg als Freilichttheater gespielt wurde. 2012 übernahm er bei der gleichen Bühne die Regie beim Freilichttheater „Altweiberfrühling“. Beide Theater waren jeweils Grosserfolge. Bei der Kyburgbühne führte er 2013 beim Stück „Die Mördergrube“ Regie. Im Jahr 2018 stand wieder ein Freilichttheater der Kulturlandbühne auf dem Programm: „Wie im Himmel“. Auch diese Aufführungen waren ein grosser Erfolg. Im gleichen Jahr folgte die erste Zusammenarbeit mit dem Verein Winterzauber. Das Stück „Ronja Räubertochter“ war ein grosser Erfolg und zog Kinder mit ihren junggebliebenen Erwachsenen in ihren Bann. Im Jahr 2021 gab es eine nächste erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verein Winterzauber. „Die Rote Zora“ erfreute die Herzen vieler Kinder und Erwachsenen. Und nun folgt die Zusammenarbeit mit dem Theaterverein Tellenburg.
Der Autor
UELI SCHMID, SCHRIFTSTELLER
geboren 12.3.1951 in Frutigen
Ich wuchs in Frutigen auf und liess mich zum Landwirt und später zum Krankenpfleger ausbilden. Zusammen mit meiner Frau waren wir während zehn Jahren als Entwicklungshelfer in Afrika tätig. Nach der Rückkehr in der Schweiz arbeitete ich weiter als Pfleger, daneben schrieb ich zwei Kriminalromane und eine Biographie in Schriftsprache, sowie einen Geschichtenband und einen Roman im Frutiger Dialekt.
Dazu führte ich verschiedentlich Regie in Laientheatergruppen im Emmental. 2016 kehrten wir nach Frutigen zurück, wo ich als freier Mitarbeiter für die Lokalzeitung „Der Frutigländer“ arbeitete. Unser Dialekt und die die Geschichte des Frutiglandes interessierte mich seit jeher und es war mir eine Ehre, mit meinen Kenntnissen und mit viel Fantasie die Geschichte um den Bahnbau durch das Kandertal im Freilicht-Spiel „Lötschberg“ umsetzen zu dürfen.
DAS OK «Lötschberg»
Somit bekleiden die aufgeführten Personen dieselbe Funktion im OK wie im Vereinsvorstand. Dank dieser Massnahme konnten die administrativen Wege verkürzt werden.

Faustus Furrer
OK-Präsident, Sponsoring

Klaus Zurbriggen
Bau- und Infrastruktur

Beatrice Rösti
Kostüme

Martin Allenbach
Vizepräsident / Sicherheit-Verkehr / Personal

Sibylle Buchser
Finanzen / Recht

Husi Hauswirth
Stv. Platzchef

Elisabeth Schmid
Geschäftsstelle, Vorverkauf

Fatima Gerisch
Social Media

Martin Frick
Musik / Beisitzer

Mitja Staub
Regie

Martin Wenger
Presse

Luisa Furrer
Stv. Vorverkauf

Ueli Schmid
Autor

Cornelia Schmid-Bohler
Marketing - Website

Silvan Furrer
Elektro Installationen
DIE SCHAUSPIELER*INNEN

Melanie Schmid
Erika (2024)

Thomas Schneider
Nationalrat (1906-1913)

Katrin Boss
Godi (1906-1913)

Heidi Lauper Stoller
Grittli (1906-1913)

Barbara Neuenschwander
Emma (1906-1913)

Catia Martins
Leslie (2024)

Yael Rüfenacht
Lisi (1906-1913)

Reto Lauper
Ham (1906-1913)

Suzanne Schöni
Frida (1906-1913)

Walter Schmid
Jilge + Zollinger (1906-1913)

Fatima Gerisch
Belinda (1906-1913)

Janik Gertsch
Edi (1906-1913)

Michael Bircher
Fritz (1906-1913)

Beatrice Rösti
Bertha (1906-1913)

Adrian Bachofner
Landjäger (1906-1913)

Pascal Zumbach
Daniel (1906-1913)

Anja Gertsch
Sophie+ Häberli (1906-1913)

Noe Rösti
Alfred (1906-1913)

Annegret Lauber
Anna (1906-1913)

Bernhard Neuenschwander
Manuel (1906-1913)

Beatrice Perren
Rosa (1906-1913)

Martin Hauswirth
Jakob (1906-1913)

Peter Schmutz
Sami (1906-1913)

Anna Krähenbühl
Gertrud (1906-1913)

Erich Bieri

Annabeth Kubli

Christian Bhend

Heidi Inniger

Tabita Liechti

Luisa Furrer

Peter Kubli

Agnes Seiler

Fritz Inniger

Greti von Känel

Elsbeth Gurtner

Beatrice Kamber

Peter Seiler

Agnes Rufener

Famile Benesch

Erwin Gurtner

Ulrich Kamber

Marlise Stryffeler

Katharina Wittwer

Doris Wandfluh

Marlise Bhend

Niklaus Jutzeler

Angela Russo Di-Leo
Konto
Verein Freilichtspiele Tellenburg
IBAN CH42 0878 4045 8969 2313 7
Spar- und Leihkasse Frutigen AG
3714 Frutigen
Kontakt
Verein Freilichtspiele Tellenburg
E-Mail: info@freilichtspiele-tellenburg.ch