Sprechprobe – Darstellende üben «Adelbodetütsch»

Besonders in Bergregionen war die Bevölkerung früher weniger mobil und die Dörfer und Täler haben so Bräuche und sprachliche Eigenheiten länger bewahren können.
Viele Schauspielerinnen und Schauspieler bei der diesjährigen Produktion kommen aus Frutigen, dem Kandertal, dem Simmental sowie aus Thun und Umgebung. Unter der Leitung von Luisa Furrer, die ursprünglich aus Adelboden kommt, üben die Darstellenden an drei Abenden im Januar 2026 den Adelbodner Dialekt.

Einige Dialektworte:
Pfeester, Büechi, luub si, Tätti, feele, Holzschide, Tötzeni, schützlig, truumet, ghabe, angens, Blätti, Chächti, rääre, ä Spenz, Welbi, Huutweh, schier, gäre

Wer wissen will, was diese bedeuten, erkennt sie bestimmt aus dem Zusammenhang:
https://www.srf.ch/audio/dini-mundart-schnabelweid/woerter-und-gschichte-us-adelbode-von-christian-baertschi?id=b1ade591-dc16-43ad-9628-464058a0a805
https://www.bernerzeitung.ch/kaum-jemand-junges-sagt-heute-noch-schoee-463115557517

Fotos: Martin Wenger
Text: Agnes Rufener